KONZEPTION UND KURATION

Kunst lebt vom Dialog, von der Begegnung. Es macht mir Freude, Kunstschaffende und Kunstformen zusammenzubringen zu einem neuen Ganzen. Die hier gezeigten Projekte sind nur einige Beispiele.


PARADIESE 2020-2021

PARADIESE 2020-2021 habe ich als Fortsetzung und Erweiterung von MY HOMELAND IS ART entwickelt. An dem Projekt PARADIESE nehmen jedoch diesmal auch Kunstschaffende ohne Fluchtgeschichte teil. Wie MY HOMELAND IS ART ist es multimedial, aber die Literatur wird jetzt gleichberechtigt neben der bildenden Kunst in der analogen Ausstellung dauerhaft präsentiert. Eine Videopräsentation eröffnet die Ausstellung und eine Literaturmatinee beschließt sie.

In den Zeiten der Pandemie stellt sich die Frage nach dem persönlichen Paradies noch einmal anders als zuvor. Allein die Wiederherstellung einer gewissen Normalität erscheint vielen Menschen nun paradiesisch und utopisch zugleich. So hat sich auch das Forum auf der website www.paradiese.koeln zu einer soziologisch-philosophisch aufschlussreichen Plattform entwickelt, auf der nicht nur Kunstschaffende ihre Paradiese beschreiben oder ins Bild setzen. .

Der Katalog zum Projekt ist zur Eröffnung am 11. Juni 2021 erhältlich.

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Paradiese



MY HOMELAND IS ART 2016

Was denken und fühlen Künstler mit Fluchtgeschichte, wie überleben sie und ihre Kunst in einem neuen Umfeld? Dieser Ausgangsfrage nachgehend konzipierte ich 2016 ein multimediales Projekt, das vom 5.-19. Juni 2016 in der Kunsthalle Lindenthal stattfand. Neben einer Kunstausstellung mit 12 Künstlern aus 9 Ländern gab es einen Filmabend.

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Präsentiert wurden Kurzfilme aus Syrien, dem Kosovo und Bosnien Herzegowina inkl. einer literarischen Matinee mit 5 Autoren.
Meine Kooperationen mit dem Heinrich-Böll-Haus Langenbroich und dem Literaturzirkel um Roberto Di Bella (Köln) verhalfen dem Projekt zu einem breiten Spektrum künstlerischer Ausdrucksweisen und vielfältigen Begegnungen und Annäherungen.

PARADIESE 2020 ist seine Weiterentwicklung.

My Homeland is Art



WILD & CONNECTED PLUS 2020

WILD & CONNECTED Plus

Aus dem Konzept “wild & connected” (2018) entwickelten Jutta Barth und ich gemeinsam mit Hanne Horn vom BBK Düsseldorf eine neue Frage – wie schauen Männer auf dieses Phänomen? Wir nannten es „wild & connected plus“ und fragten Künstler des BBK Düsseldorf: „Wieviel Wildheit hat sich in unsere Zivilisation gerettet?“

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WILD & CONNECTED 2018

WILD & CONNECTED

In Gesprächen mit der Berliner Künstlerin Jutta Barth entstand die Idee zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Anthropozän – unserer Epoche, in der der Mensch den Globus vermeintlich beherrscht und die Natur in all ihrer Wildheit doch nie beherrschen kann. Die Wildheit ist auch in uns, in unserem Denken und Handeln und in unserer Kunst.

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MENSCH UND ARBEIT 2014

Als Beitrag des Kunstvereins 68elf e.V. Köln zur Internationalen Photoszene Köln 2014 trug ich im Team mit Michael Baerens über 40 fotografische Positionen von Teilnehmern aus ganz Deutschland, dem europäischen Ausland und Amerika zusammen.

Die Ausstellung beleuchtete das Verhältnis des heutigen Menschen zur Arbeit im Spiegel der Fotografie, sowohl dokumentarisch, als auch in künstlerischer Verarbeitung.

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Die Bilder zeigten ein weltumfassendes Spektrum der aktuellen Arbeitswelt, erzählten vom Wahrsager und der Prostituierten im Wohnwagen, von Menschen, die unter Lebensgefahr in Bangladesch Schiffe abwracken, und anderen, die auf Müllhalden Zivilisationsschrott  verwerten. Es waren unterschiedlichste Arbeitssituationen zu sehen, archaisch, erfüllend, aber auch existenziell bedrohend.

Mensch und Arbeit